Kodi on Raspi

Kodi kann sehr viel. Wahrscheinlich ziemlich alles, was man für passive Unterhaltung benötigt.

Es beginnt beim Video abspielen, aber auch Musik ist möglich. Weiter kann man Fotos anschauen, TV-Shows, Fernsehen und dies aufnehmen, und dies mit Addons via unzählbare Dienste.
Steuern kann man das ganze mit der Maus, mit der Tastatur, mit Infrarot-Fernsteuerungen, wahrscheinlich auch Bluetooth, dann auch mit Handy-Apps wie zb. Yatze.
Es kann aber auch via ein Webinterface gesteuert werden, da könnte man selber eines entwickeln und per Python ansteuern, womit man bald wirklich bei unlimitiert Möglichkeiten ist, wie zb. wenn diese Person das Haus betritt, spiele das, wenn die nächste kommt, mach leiser, …
Wem das Design nicht passt, kann sich einen anderen Skin herunterladen, wer die Videos lieber extern speichert, kann dies zur Medienindexierung hinzufügen, …

Mit Kodi kann man also sehr viel machen. Die Installation ist denkbar einfach, “sudo apt install kodi”.

OpenMediaVault

Als erstes lädt man das iso bzw. img für Openmediavault herunter. Aus Geschwindigkeitsgründen habe ich OpenMediaVault auf Virtualbox anstatt Raspi aufgesetzt.

Dann folgt man dem bekannten Installer-Vorgang.

Danach meldet man sich an, und startet omv-firstaid . Dort konfiguriert man die Erreichbarkeit des Webpanels, und dann wird die IP angezeigt. So verbindet man sich im Webbrowser.

Zuerst konfiguriert man nun eine zweite Disk und hänge diese ein.
Anschliessend gehe ich zum Tab Benutzer, anschliessend Einstellungen, und aktiviere die Homeverzeichnisse. Danach aktiviere ich SMB.
Auf dem Host teste ich die SMB-Verbindung.

Als nächstes ist Shellinabox an der Reihe. Dazu gehe ich unter den Tab Erweiterungen und lade folgende Datei hoch:
http://omv-extras.org/joomla/index.php/omv-plugins-4 (Dort omvextrasorg suchen und Datei finden).
Dieses Plugin muss installiert werden. Danach kann MySQL und Shellinabox installiert werden. Shellinabox muss nur noch aktiviert werden und los gehts.

Theoretisch:
MySQL muss aktiviert werden, auf derselben Seite unten die Managementseite, kann dann oben via öffnen. Dort Datenbank “owncloud” erstellen.
Paket openmediavault-owncloud suchen herunterladen und installieren.

Dies schlägt jedoch aufgrund der unerfüllten Abhängigkeit owncloud >= 6.0.4 fehl, ich konnte es auch nach langem suchen und manuellem installieren von .deb nicht lösen.

PräsentationsPI

Man kann den PI auch gut verwenden, um zb. bei einer Ausstellung eine Präsentation durchlaufen zu lassen. Damit dort der Installationsaufwand nur noch Hardware betrifft, kann mit Autologin sowie Autostart die Präsentation automatisch gestartet werden.

Um dies einzurichten, wird zuerst die Präsentation erstellt, in diesem Beispiel /home/pi/Pres.odp. Dazu wird LibreOffice Impress verwendet.

Als nächsten Schritt erstellt man den Ordner /home/pi/.config/autostart

In diesem Ordner muss man nun eine .desktop-Datei erstellen, zb. presentation.desktop
Der Inhalt der Datei wäre in diesem Beispiel
[Desktop Entry]
name=Presentation
Type=Application
Exec=/usr/bin/libreoffice –show /home/pi/Pres.odp
Terminal=false

Nun rebooten und beobachten

Pi in Virtualbox

Raspberry Pi Desktop


Unter diesem Link kann Raspbian für x86 Systeme heruntergeladen werden.

Um es zu verwenden, nimmt man z.B. Virtualbox, erstellt eine neue Maschine mit 2-3GB RAM, ca. 20GB Disk und hängt das heruntergeladene ISO ein.

Die Installation ist diesselbe wie beim normalen Debian, weshalb ich dies nicht weiter erläutere.

Unterschiede zum normalen Raspbian ist zuerst einmal die unterstützte Architektur, weiter ist die verfügbare Software eingeschränkt, da mit dem Raspi-Gerät zu Bildungszwecken kostenpflichtige Software (zb. Wolfram) gratis mitgeliefert wird.

Owncloud

Owncloud ist ein Open-Sourcedienst, der eine eigene Cloud ermöglicht.

Installation

$ sudo apt-get install apache2 php5 php5-gd php-xml-parser php5-intl
$ sudo apt-get install php5-sqlite php5-mysql smbclient curl libcurl3 php5-curl
$ sudo usermod -aG www-data www-data

Download owncloud
$ wget https://download.owncloud.org/community/owncloud-10.0.2.tar.bz2
$ cd /var/www/html
$ sudo tar xfj /home/pi/owncloud-10.0.2.tar.bz2
$ sudo chown -R www-data:www-data /var/www/html
$ sudo service apache2 restart
Go to the Webinterface of the PI and finish the configuration graphically

09 – NFC

RFID

  • EPC als Möglichkeit
    • Hauchdünn
    • ElektronischerProduktCode
    • 96 Bit
  • Tag / Transponder, an Objekt angebracht
    • Passiv, Energieversorgung durch Magnetfeld des Lesegeräts
    • Semi-passiv, enthält zusätzlich Batterie für Sensoren
    • Aktiv, Reichweite mehrere Meter
  • Erfassungsgerät, braucht zwingend Energieverorgung
  • 4.6 Meter, 30km/h vorbeifahren, noch möglich auszulesen

NFC

  • NahFeldKommunikation, Zentimeterbereich, daher keine unabsichtlichen Verbindungen
  • 13.56 MHz, 424 kBit/s , 10-20cm Reichweite
  • Passive Chips, nur Abfrage
  • Jedes ausgeschaltete NFC-Gerät -> passiv, Stromversorgung durch Lesegerät
  • Aktiver Modus -> Lesegerät oder P2P

Bluetooth

  • 2.4 GHz lizenzfrei, 1Mbit/s (Version1), 1 – über 100m Reichweite, bis zu 8 Geräte aktiv, 248 passiv
  • Klein, wenig Störungen, wenig Strom, integrierte Sicherheit zum Ziel

Praxis

  • mifare anwendungen
    • eintrittskarte für eigene türschlossding mit raspi
    • frei beschreibbar
    • visitenkarte, anderen zum scannen zeigen

07 — NAS

RAID

RAID 0

Die Dateien werden in Blöcke zerlegt und gleichmäßig auf mindestens zwei in einem logischen RAID-Verbund zusammengeschlossene Festplatten verteilt.

Vorteile

 

  • Höhere Schreibgeschwindigkeit
  • Höhere Lesegeschwindigkeit

Nachteile

  • Daten sind nicht redundant

RAID 1

Die Daten werden doppelt abgespeichert.

Vorteile

  • Alle Daten sind redundant
  • Es besteht immer eine genaue Kopie der Daten

Nachteile

  • Ist das teuerste RAID Level
  • Man kann nur die Hälfte des physisch vorhandenen Speicherplatz brauchen

 

RAID 5

Bei RAID 5 müssen mindestens 3 Festplatten vorhanden sein. Zur Steigerung der Gesamtkapazität des logischen Laufwerks können auch mehr Festplatten eingebunden werden.
Bei drei Festplatten wird ein Datenblock von 128 kByte in zwei Datenblöcke von 64 kByte geteilt. Aus den beiden Datenblöcken wird die Paritätsinformation gebildet, die einem dritten Block von 64 kByte entspricht. Die Parität ist das Ergebnis einer Exklusiv-Oder-Verknüpfung (XOR) der Datenblöcke eines Sektors. Die Parität wird aus Sicherheitsgründen nicht auf einem separaten Laufwerk gespeichert, sondern gleichmäßig auf alle Festplatten zwischen den Datenblöcken verteilt (Rotating Parity). Das Schreiben verzögert sich jedoch bei RAID 5. Vor dem Schreiben muss zuerst ein Lesezugriff erfolgen, damit die Paritätsinformation berechnet und danach wieder geschrieben werden kann.
Wenn eine Festplatte ausfällt, dann werden die fehlenden Datenblöcke aus den Paritätsblöcken vom Controller während der Laufzeit rekonstruiert. Wird die defekte Festplatte ausgetauscht, dann errechnet der Controller die fehlenden Daten aus der Parität und beschreibt damit die neue Festplatte. Dieser Vorgang kann einige Zeit dauern. Zusätzliche Schreib- und Lesezugriffe können die Rekonstruktion verlangsamen.

Vorteile

  • Alle Daten werden redundant gespeichert
  • Es wird weniger Speicherplatz verloren als beim RAID 1

Nachteile

  • Eher langsame Schreibgeschwindigkeit
  • Kapazitätsverlust durch die Speicherung der Paritätsinformationen
  • Wenn mehr als eine Festplatte ausfällt, sind alle Daten verloren

RAID 6

Beim RAID-Level 6 wird wie bei RAID 5 auch mit Sector Striping gearbeitet. Zusätzlich wird ein Paritätslaufwerk verwendet, das über einen asynchronen Datenpfad und einen Cache verfügt.
Während RAID 5 nur den Ausfall eines Laufwerks verkraftet, verträgt RAID 6 den Ausfall von zwei Laufwerken. Bei RAID 6 speichert der Adapter gleich zwei Prüfsummen, sodass sich aus den Daten von verbliebenen Laufwerken die Daten rekonstruieren lassen.

Vorteile

  • Es können zwei Laufwerke ausfallen
  • Schnellere Schreibgeschwindigkeit als bei RAID 5

Nachteile

Die Nutzung des Caches macht allerdings Vorsichtsmaßnahmen notwendig. Ein Spannungsverlust vor der Aktualisierung der Parität aus dem Cache führt zu unterschiedlichen Datenbeständen zwischen Datenspeicher und Parität. Um das zu verhindern braucht das Paritätslaufwerk und der Cache mehrere redundante Netzteile und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV).

01 – Entstehung des Raspi

Anfang

Ein gewisser Eben Upton gründete mit ein paar Kollegen die Raspberry Pi Foundation, mit dem Zweck, Junge Leute zum Programmieren anzuregen.

Sie kamen dann auf die Idee, dass dies am besten mit einem günstigen und einfach hackbaren Computer zu erreichen wäre.

Grosse Nachfrage

Statt der erwarteten Nachfrage von ca. 1’000 bis 10’000 Stück gingen schon am ersten Tag 100’000 Bestellungen ein.

Nach drei Jahren waren schon über 5 Millionen Raspis verkauft worden.

Versionen

-Pi 1Pi 2Pi 3

Erscheinungsdatum Februar 2012 Februar 2015 Februar 2016
CPU 700MHz – single 900MHz – quad 1200MHz – quad
RAM 512MB 1GB 1GB
Storage SD-Card MicroSD MicroSD
Wireless WLAN 802.11n, Bluetooth 4.1

Bei jeder Version gibt es auch Modelle mit kleineren Abweichungen (z. B. Pi 3B).